Plastische Chirurgie

Die Plastische Chirurgie behandelt angeborene, erworbene und postchirurgische Veränderungen von Brust, Gesicht und Körper. Wir bieten präzise Diagnostik und individuell abgestimmte Therapieoptionen, um Funktion, Ästhetik und Lebensqualität Ihrer Patient*innen wiederherzustellen.

Abstehende Ohren

Abstehende Ohren sind eine weit verbreitete Fehlbildung, bei der die Ohren stärker vom Kopf abstehen als normal. Diese Erscheinung ist häufig genetisch bedingt und fällt oft schon bei der Geburt auf. Viele Betroffene, besonders Kinder, fühlen sich durch abstehende Ohren unsicher oder werden gehänselt, was das Selbstbewusstsein negativ beeinflussen kann. Die gängigste und wirkungsvollste Behandlung ist die operative Korrektur, die sogenannte Ohranlegeplastik, bei der die Ohren näher an den Kopf gebracht werden.

Amastie ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der eine oder beide Brüste vollständig fehlen. Diese Anomalie tritt meist ohne erkennbare Ursache auf und kann sowohl Frauen als auch Männer betreffen. Betroffene besitzen keine Brustdrüse und teilweise auch keine Brustwarze auf der betroffenen Seite. Die Behandlung besteht in der Regel aus chirurgischen Eingriffen, die das äussere Erscheinungsbild verbessern und das Selbstbewusstsein stärken sollen.

Athelie ist eine seltene angeborene Fehlbildung, bei der eine oder beide Brustwarzen fehlen. Diese Anomalie kann genetisch bedingt sein und tritt häufig zusammen mit anderen Syndromen oder körperlichen Fehlbildungen auf. Betroffene haben keine Brustwarzen, was das ästhetische Erscheinungsbild der Brust verändert. Eine chirurgische Rekonstruktion kann helfen, das Aussehen zu verbessern und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Die Fazialisparese, auch als Gesichtslähmung bekannt, entsteht durch eine Schädigung des Gesichtsnervs (Nervus facialis). Dies führt zu einer Schwäche oder vollständigen Lähmung der Gesichtsmuskeln. Die Erkrankung kann plötzlich auftreten. Typische Anzeichen sind eine herabhängende Gesichtshälfte, Schwierigkeiten beim Schliessen des Auges, ein abgesunkenes Unterlid und ein herabhängender Mundwinkel. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter medikamentöse Therapien und chirurgische Eingriffe. Im Folgenden erhalten Sie umfassende Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung.

Gender Dysphorie bezeichnet das Unbehagen oder die Unzufriedenheit, die Transgender-Personen empfinden, wenn ihr biologisches Geschlecht nicht mit ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmt. Dies kann zu erheblichen psychischen Belastungen führen und in jedem Alter auftreten.

Das Lipödem ist eine chronische Erkrankung, die fast ausschliesslich Frauen betrifft und durch eine disproportionale schmerzhafte Fettvermehrung in den Beinen und Armen gekennzeichnet ist. Diese Fettverteilungsstörung kann zu Schmerzen, Druckempfindlichkeit und leichter Blutergussbildung in den betroffenen Bereichen führen. Es handelt sich oft um eine fortschreitende Erkrankung, welche durch hormonelle Veränderungen wie Pubertät, Schwangerschaft oder Menopause ausgelöst oder verstärkt werden kann. Zu den Behandlungsoptionen zählen Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainage, Physiotherapie und seit einigen Jahren vor allem die operative Behandlung: Liposuktion.

Narbenkontrakturen entstehen, wenn Narbengewebe nach Verletzungen oder Operationen übermässig schrumpft. Dies kann die Beweglichkeit betroffener Körperteile stark einschränken und Schmerzen verursachen. Besonders häufig treten Narbenkontrakturen bei Menschen mit schweren Verbrennungen auf. Typische Merkmale sind verhärtete, verdickte und verkürzte Narben. Zur Behandlung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, von physikalischer Therapie bis zu chirurgischen Eingriffen.

Aberrantes oder ektopisches Brustdrüsengewebe bezeichnet Brustgewebe, das sich ausserhalb der üblichen Brustregion entwickelt. Dies kann angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens bilden. Die Auswirkungen reichen von asymmetrischen Brüsten bis hin zu sichtbaren Knoten oder Ausstülpungen. Die Behandlung reicht von Beobachtung und regelmässiger Kontrolle bis hin zu chirurgischen Eingriffen.

Weichteiltumoren sind Neubildungen in den weichen Geweben des Körpers, wie Muskeln, Fett, Bindegewebe oder Nerven. Sie können gutartig oder selten bösartig sein und unterschiedlichste Symptome verursachen – von tastbaren Knoten bis hin zu Bewegungseinschränkungen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend für eine optimale Behandlung und Prognose.

Der Zustand nach Mastektomie beschreibt die Phase nach der chirurgischen Entfernung einer oder beider Brüste, meist aufgrund von Brustkrebs. Diese Operation hat körperliche, funktionelle und emotionale Auswirkungen. Nach der Mastektomie können Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen und psychische Belastungen auftreten.