Gender-Dysphorie / Genderinkongruenz
Gender Dysphorie bezeichnet das Unbehagen oder die Unzufriedenheit, die Transgender-Personen empfinden, wenn ihr biologisches Geschlecht nicht mit ihrer Geschlechtsidentität übereinstimmt. Dies kann zu erheblichen psychischen Belastungen führen und in jedem Alter auftreten.
Gender Dysphorie ist das Unbehagen über das eigene biologische Geschlecht bei gleichzeitigem Empfinden einer anderen Geschlechtsidentität. Betroffene fühlen sich oft im „falschen“ Körper gefangen, was zu emotionaler Belastung führen kann.
Unterschiede bestehen in Intensität und Häufigkeit der Dysphorie. Manche Betroffene fühlen sich konstant unwohl, andere nur in bestimmten Situationen oder Lebensphasen.
Behandlungsmöglichkeiten umfassen hormonelle Therapien, die die körperlichen Merkmale anpassen, und chirurgische Eingriffe wie Brust- und Genitaloperationen. Hormontherapien beinhalten die Einnahme von Hormonen, die die Entwicklung der gewünschten Geschlechtsmerkmale fördern. Chirurgische Optionen können die Entfernung oder Anpassung der Brüste, die Schaffung oder Veränderung der Genitalien und andere geschlechtsanpassende Massnahmen umfassen. Die Klinik für Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie bietet psychologische Abklärung vor dem Beginn des Transitionsprozesses an. Sie begleitet Patientinnen und Patienten niederfrequent bei geschlechtsangleichenden hormonellen Therapien und bei weiteren geschlechtsangleichenden Massnahmen und Abklärungen.