Basalzellkarzinom
Basalzellkarzinom Das Basalzellkarzinom ist die häufigste Form von Hautkrebs und entsteht meist durch langjährige UV-Schädigung. Es wächst langsam und bildet in der Regel keine Metastasen, kann jedoch das umliegende Gewebe zerstören – daher ist eine frühzeitige Behandlung wichtig.
Basalzellkarzinome treten bevorzugt an sonnenexponierten Körperstellen auf, etwa im Gesicht, an Nase, Ohren, Kopfhaut oder Hals. Sie zeigen sich sehr unterschiedlich – zum Beispiel als hautfarbener oder rötlicher Knoten mit glänzender Oberfläche, als nicht heilende Wunde oder als narbenartige, eingesunkene Stelle. Manche Formen sind pigmentiert und können mit einem Muttermal verwechselt werden.
Neu entstandene, glänzende oder blutende Knoten, nicht abheilende Wunden, die über Wochen bestehen bleiben, oder auffällige Narbenstrukturen ohne bekannte Verletzung.
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch klinische Beurteilung. In unklaren Fällen wird eine kleine Gewebeprobe entnommen (Biopsie). Die Therapie der Wahl ist die chirurgische Entfernung, bei Bedarf mit feingeweblicher Schnittrandkontrolle. Alternativ können – je nach Lage und Form – auch andere Verfahren wie Kürettage, Kryotherapie, photodynamische Therapie oder lokale Medikamente zum Einsatz kommen.
Durch frühzeitige Diagnose kann ein Basalzellkarzinom fast immer vollständig entfernt werden. Eine gezielte Behandlung vermeidet Gewebeschäden, aufwändige Operationen und verbessert die kosmetischen Ergebnisse – insbesondere im Gesichtsbereich.
Bei verdächtigen Hautveränderungen oder zur Nachsorge nach Basalzellkarzinom bieten wir eine umfassende dermatologische Abklärung und Therapie – gerne auch nach Überweisung.