Akne

Akne ist eine der häufigsten dermatologischen Erkrankungen und betrifft vor allem Jugendliche, zunehmend aber auch Erwachsene. Für die Praxis ist eine strukturierte Abklärung entscheidend, um frühzeitig eine adäquate Therapie einzuleiten und Folgeschäden wie Narbenbildung zu vermeiden.

Die Diagnose basiert primär auf der klinischen Untersuchung. Bei Frauen mit Akne, insbesondere bei Spätakne oder wenn zusätzliche Zeichen vorhanden sind, ist eine hormonelle Abklärung oft notwendig. Eine weiterführende Behandlung ist insbesondere bei entzündlichen Verlaufsformen, beginnender Narbenbildung, therapieresistenter Akne oder psychischer Belastung durch das Hautbild indiziert.

Typische Zeichen sind Komedonen, Papeln, Pusteln und Knoten – meist im Gesicht, an der Brust oder am Rücken. Warnzeichen sind plötzliche, schwer verlaufende Formen (z. B. Akne Fulminanz), systemische Begleitsymptome (Fieber, Allgemeinzustandsverschlechterung, Abszesse).

Neben der klinischen Beurteilung kann bei atypischen Verläufen eine mikrobiologische Untersuchung sinnvoll sein. Therapieoptionen umfassen vor allem topische Retinoide, Benzoylperoxid und orale Antibiotika. Bei schweren Formen werden systemische Retinoide oder hormonelle Therapien eingesetzt. Eine frühzeitige Kombinationstherapie erhöht die Wirksamkeit und minimiert das Narbenrisiko. In der Clinique DELC in Biel bieten wir als einzige Praxis in der Schweiz eine Aknebehandlung mit dem AviClear™-Laser an. Dieses von der FDA zugelassene Lasersystem ermöglicht eine effektive Therapie leichter bis schwerer Akne ohne den Einsatz von Medikamenten. Durch gezielte Regulation der Talgdrüsenaktivität wird die Akneursache direkt adressiert. Die Methode zeigt sehr gute klinische Ergebnisse, ist sicher, gut verträglich und stellt eine wertvolle Ergänzung zu den bereits etablierten Therapiekonzepten dar.

Durch eine korrekte Diagnostik, Aufklärung der Patienten und gezielte Therapie kann die Akne erfolgreich behandelt werden, sowie die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten deutlich verbessert werden. Zuweisende profitieren von einer klaren Behandlungsstrategie und einer frühzeitigen Spezialistenanbindung.