Rosazea
Rosazea ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, meist des Gesichts, die in der Regel im Erwachsenenalter auftritt. Früherkennung und gezielte Therapie sind entscheidend, um Progression und Komplikationen zu verhindern.
Die Diagnose erfolgt klinisch anhand typischer Erytheme, Teleangiektasien, Papeln und Pusteln. Eine weiterführende Abklärung ist bei unklarer Symptomatik, Therapieresistenz oder okulärer Beteiligung indiziert.
Frühe klinische Zeichen einer Rosazea sind persistierende Gesichtsrötungen, Papeln, Pusteln und Teleangiektasien. Die Warnzeichen umfassen insbesondere eine okuläre Beteiligung, phymatöse Veränderungen, die gegebenenfalls chirurgische Massnahmen erforderlich machen können, sowie eine Rosazea fulminans – eine plötzlich auftretende, schwer verlaufende Form mit schmerzhaften Knötchen, Pusteln und Plaques.
Die Therapie umfasst topische Metronidazol- oder Azelainsäurepräparate, systemische Tetrazykline bei entzündlichen Formen sowie Lasertherapien zur Gefässreduktion. Triggerfaktoren sollten identifiziert und gemieden werden.
Eine frühzeitige Diagnostik verhindert irreversible Veränderungen und verbessert die Lebensqualität. Die Zusammenarbeit mit Spezialistinnen und Spezialisten ermöglicht eine individualisierte Therapieplanung.