Zustand nach Brustentfernung (Zustand nach Mastektomie)
Der Zustand nach Mastektomie beschreibt die Phase nach der chirurgischen Entfernung einer oder beider Brüste, meist aufgrund von Brustkrebs. Diese Operation hat körperliche, funktionelle und emotionale Auswirkungen. Nach der Mastektomie können Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen und psychische Belastungen auftreten.
Die Mastektomie bezeichnet die operative Entfernung einer oder beider Brüste. Sie erfolgt häufig zur Behandlung oder Vorbeugung von Brustkrebs und beeinflusst sowohl die körperliche Gesundheit als auch das psychische Wohlbefinden.
Typische Auswirkungen sind Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen des Arms, Narbenbildung und Veränderungen des Körperbildes. Psychische Belastungen wie Trauer, Angst oder Depression sind ebenfalls häufig. Manche Patientinnen entwickeln Lymphödeme aufgrund von Lymphstauungen.
Die Unterschiede liegen im Umfang des entfernten Gewebes und der beteiligten Strukturen.
Schmerzen, Schwellungen, Narben, Empfindungsstörungen oder Taubheit in Brust und Achselbereich. Psychische Belastungen und ein verändertes Körperbild sind ebenfalls häufig.
Durch körperliche Untersuchung erkennt man die fehlende Brust bzw. Brüste, Narben und mögliche Schwellungen. Patientinnen berichten häufig über Schmerzen, Taubheit oder eingeschränkte Beweglichkeit. Psychische Belastungen werden durch Gespräche oder Fragebögen erfasst.
Operative Optionen umfassen die Brustrekonstruktion mittels Implantate oder Eigengewebe. Nicht-operative Massnahmen beinhalten Schmerztherapie, Physiotherapie zur Verbesserung der Beweglichkeit und psychologische Unterstützung. Lymphödeme können durch manuelle Lymphdrainage, Kompressionsbehandlungen und spezielle Übungen therapiert werden.