Männliche Brustvergrösserung (Gynäkomastie)
Gynäkomastie ist eine meist gutartige Vergrösserung des Brustdrüsengewebes bei Männern, häufig verursacht durch hormonelle Ungleichgewichte. Sie kann in unterschiedlichen Lebensphasen auftreten, etwa in der Pubertät oder im höheren Alter. Betroffene Männer bemerken eine oder beide vergrösserte Brüste, die empfindlich sein können. Behandlungsmöglichkeiten reichen von Hormontherapien bis zu chirurgischen Eingriffen.
Gynäkomastie bezeichnet die Vergrösserung des Brustdrüsengewebes bei Männern, was zu einer sichtbaren Brustvergrösserung führen kann, oft verbunden mit Empfindlichkeit oder Druckgefühlen.
Neben körperlichen Beschwerden wie Empfindlichkeit oder Spannungsgefühlen kann Gynäkomastie psychische Belastungen verursachen, da Männer das veränderte Erscheinungsbild ihrer Brust als störend empfinden. In seltenen Fällen kann sie Hinweise auf Brustkrebs geben und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Physiologische Gynäkomastie ist meist vorübergehend und hormonbedingt. Pathologische Form resultiert aus Krankheiten oder Medikamenten. Pseudogynäkomastie entsteht durch Fettansammlungen ohne Drüsengewebe.
Typisch sind einseitige oder beidseitige Brustvergrösserung, Druckempfindlichkeit, Spannungsgefühle und gelegentlich tastbare Knoten.
Die Behandlung richtet sich nach Ursache und wird häufig interdisziplinär mit Radiologen (Ultraschall) und Endokrinologen (Hormonstatus) besprochen.