Gesichtslähmung (Fazialisparese)
Die Fazialisparese, auch als Gesichtslähmung bekannt, entsteht durch eine Schädigung des Gesichtsnervs (Nervus facialis). Dies führt zu einer Schwäche oder vollständigen Lähmung der Gesichtsmuskeln. Die Erkrankung kann plötzlich auftreten. Typische Anzeichen sind eine herabhängende Gesichtshälfte, Schwierigkeiten beim Schliessen des Auges, ein abgesunkenes Unterlid und ein herabhängender Mundwinkel. Es stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, darunter medikamentöse Therapien und chirurgische Eingriffe. Im Folgenden erhalten Sie umfassende Informationen zu Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung.
Fazialisparese bezeichnet eine Lähmung oder Schwäche der Gesichtsmuskulatur, die durch Schädigung des Nervus facialis entsteht. Die Ursachen können vielfältig sein, zum Beispiel Infektionen, Verletzungen oder neurologische Erkrankungen.
Die Erkrankung führt meist zu einer einseitigen Lähmung des Gesichts, wodurch der Mundwinkel absinkt, das Schliessen des Auges erschwert wird und die Gesichtsmimik reduziert ist. Dies kann Sprechen, Essen und Trinken beeinträchtigen und soziale sowie emotionale Belastungen hervorrufen.
Man unterscheidet zwei Hauptformen: die periphere und die zentrale Fazialisparese.
Bei der peripheren Fazialisparese sind die Gesichtsmuskeln auf der betroffenen Seite einschliesslich der Stirnmuskulatur vollständig gelähmt. Bei der zentralen Form ist meist nur der untere Teil des Gesichts betroffen, während die Stirnmuskeln in der Regel normal funktionieren.
Die idiopathische Gesichtsnervenlähmung (Bell’sche Parese) tritt ohne erkennbaren Auslöser auf und führt zu einer Lähmung der betroffenen Gesichtsseite. Die zentrale Gesichtsnervenlähmung wird dagegen häufig durch einen Schlaganfall verursacht.
Typische Symptome sind ein herabhängender Mundwinkel, Schwierigkeiten beim Schliessen des Auges, verminderter Speichelfluss und eingeschränkte Gesichtsmimik. Diese Anzeichen treten oft plötzlich und ohne Vorwarnung auf.
Die Diagnose ergibt sich aus der plötzlichen Schwäche oder Lähmung der Gesichtsmuskulatur auf einer Seite. Dazu gehören ein abgesunkener Mundwinkel und Probleme beim Schliessen des Auges. Betroffene haben häufig Schwierigkeiten beim Sprechen, Essen und Trinken. Ärztinnen und Ärzte können die Ursache durch körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere Tests, wie neurologische Bildgebung, abklären und zwischen peripherer und zentraler Fazialisparese unterscheiden.
Die häufigste Form der Gesichtsnervenlähmung, die Bell’sche oder idiopathische Fazialisparese, wird meist mit Kortison behandelt. Kortison ist ein körpereigenes Hormon und wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch kann sich der entzündete Nerv (welcher die Gesichtsnervenlähmung auslöst) schneller erholen. Erfreulicherweise ist die Prognose bei dieser Form der Gesichtsnervenlähmung im Allgemeinen sehr gut. Eine leichte Verbesserung der Gesichtsnervenlähmung ist bereits nach 2-3 Wochen zu erwarten, eine komplette oder praktisch komplette Erholung meist innert 2-3 Monaten. Im Fall einer ausbleibenden Besserung oder einer fehlgeleiteten Funktion des Nervs (sogenannte Synkinesie) bieten wir Behandlungen mit Botox oder kleine chirurgische Eingriffe an, welche den Augenschluss verbessern oder die Gesichtssymmetrie wiederherstellen können.
Es gibt eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten bei einer Gesichtsnervenlähmung.
Die Bell’sche oder idiopathische Fazialisparese wird meist mit Kortison behandelt. Kortison wirkt stark entzündungshemmend und unterstützt die Regeneration des entzündeten Nervs.
Die Prognose ist in der Regel sehr gut: Erste Verbesserungen zeigen sich nach 2–3 Wochen, und eine vollständige oder nahezu vollständige Erholung tritt meist innerhalb von 2–3 Monaten ein.
Bleibt die Besserung aus oder kommt es zu einer fehlgeleiteten Nervfunktion (Synkinesie), können Therapien mit Botox oder kleinere chirurgische Eingriffe den Augenschluss verbessern und die Gesichtssymmetrie wiederherstellen.
Die häufigste Form der Gesichtsnervenlähmung, die Bellsche oder idiopathische Fazialisparese, wird meist mit Kortison behandelt. Kortison ist ein körpereigenes Hormon und wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch kann sich der entzündete Nerv (welcher die Gesichtsnervenlähmung auslöst) schneller erholen.
Erfreulicherweise ist die Prognose bei dieser Form der Gesichtsnervenlähmung im Allgemeinen sehr gut. Eine leichte Verbesserung der Gesichtsnervenlähmung ist bereits nach 2-3 Wochen zu erwarten, eine komplette oder praktisch komplette Erholung meist innert 2-3 Monaten.
Im Fall einer ausbleibenden Besserung oder einer fehlgeleiteten Funktion des Nervs (sogenannte Synkinesie) bieten wir Therapien mit Botox oder kleine chirurgische Eingriffe an, welche den Augenschluss verbessern oder die Gesichtssymmetrie wiederherstellen können.
Während der letzten Jahre sind einige chirurgische Optionen hinzugekommen und es wurden für spezifische Situationen entsprechende Therapieoptionen entwickelt. Meist gelingt es, eine weitgehende Symmetrie des Gesichtes wiederherzustellen. Das kosmetisch und funktionell besonders störende Herabhängen der Augenbraue, des Unterlides und vor allem des Mundwinkels lassen sich gut korrigieren. Eine besondere Herausforderung bleibt die Wiederherstellung der spontanen Mimik, etwa des Lidschlusses oder des Lächelns. Hier wurden in den letzten Jahren jedoch ebenfalls wesentliche Fortschritte gemacht.