Psoriasis (Schuppenflechte)

Die Psoriasis (auch Schuppenflechte genannt) ist eine der häufigsten Erkrankungen und betrifft ca. 1,5 % der Bevölkerung in Europa. Psoriasis tritt tendenziell häufiger mit zunehmendem Alter und in Ländern mit hohem Einkommen auf. Die Mechanismen der Psoriasis sind vielfältig und komplex. Eine genetische Veranlagung und Umweltfaktoren (wie Infektionen, Stress) können eine übersteigerte Immunreaktion auslösen, was zu einer schnellen Zellerneuerung der Haut führt. Dadurch entstehen schuppige, gerötete und entzündete Hautstellen.

  • Fehlreaktion des Immunsystems → Entzündung in der Haut
  • Genetische Veranlagung
  • Auslöser (Trigger): Stress, Infektionen, Hautverletzungen, Medikamente, Alkohol, Rauchen
  • Rote, entzündete Flecken mit silbrig-weissen Schuppen
  • Häufig an Ellenbogen, Knien, Kopfhaut, Rücken
  • Juckreiz, Brennen, Risse in der Haut
  • In schweren Fällen: Befall von Nägeln oder Gelenken (Psoriasis-Arthritis)
  • Durch Hautarzt anhand von Aussehen und Lokalisation – Hautbiopsie nur bei unklaren Fällen

  • Ziel: Entzündung hemmen, Schuppenbildung bremsen, Juckreiz lindern – Cremes und Salben (Kortison, Vitamin-D-Analoga)
  • Lichttherapie (UVB, PUVA)
  • Tabletten oder Spritzen (Immunsuppressiva, Biologika)
  • Lebensstil: Stressabbau, Rauchstopp, gesunde Ernährung
  • Chronisch, mit Schüben und Ruhephasen
  • Nicht heilbar, aber gut behandelbar
  • Regelmässige Pflege und Therapie verbessern die Lebensqualität deutlich

Psoriasis = Schuppenflechte: Chronische, nicht ansteckende Entzündung, bei der sich Hautzellen zu schnell erneuern und schuppige, juckende Stellen entstehen.